Tagesenergie 30.03.2020 Portaltag

Fokus, Beziehungsdynamiken, gesunde Grenzen wahren


Einen schönen Start in die Woche!

Jetzt sitze ich doch schon wirklich eine kleine Ewigkeit da und überlege was ich schreiben soll. Einerseits ist mein Hirn leer und andererseits sind so viele Themen da über die ich erzählen könnte. Wo fang ich an, wo hör ich auf... Aber da sind wir auch schon beim Thema: Fokus Viel zu oft haben wir zu vieles um uns herum schwirren. Ok im Moment reduziert es sich gewissermaßen im Außen und gerade das macht es in der Innenwelt bei vielen noch lauter. Ein Tipp für den heutigen Tag und eigentlich die ganze Woche: Fokus halten auf die Dinge die du erledigen kannst und alles andere einfach sein lassen.

Es macht keinen Sinn über die Sachen die nicht in deiner Hand liegen nachzugrübeln. Du verschwendest damit nur deine kostbare Zeit. Richte deine Aufmerksamkeit wirklich auf die Angelegenheiten die du jetzt, heute oder morgen angehen kannst. Diese Ausrichtung wird dir neuen Freiraum schaffen und du wirst mehr Energie zur Verfügung haben.


Weiter geht's mit Dynamiken in Beziehungen.

Umso länger das Zusammenrücken zu Hause dauert, umso mehr werden Menschen ihre Grenzen wieder erkennen. Ich spreche von den gesunden Grenzen, die man von innen heraus hält, die Grenzen die deine Seele braucht um sich wohl und sicher im Körper und in diesem Leben zu fühlen. Es ist etwas Gutes die eigenen Grenzen halten zu können, nicht nur für einen selbst, sondern auch für das Umfeld. Man wird dadurch "greifbar", erkennbar und fühlbar für andere. Wenn also nun ein Partner die eigenen Grenzen besser erkennen und dadurch auch halten kann,

gibt es eine Phase der Umstellung oder Neusortierung.

Bis sich die Veränderungen gesetzt haben kann es ein paar Stunden oder ein, zwei Tage dauern. In dieser Zeit braucht man sich nicht wundern wenn mal dicke Luft herrscht, das ist normal. Das Gegenüber darf auch mal Zeit brauchen um mit den Veränderungen klar zu kommen. Mit den eigenen Grenzen kommt auch gleich noch die Erinnerung mit dazu: Beobachten - nicht annehmen. Gerade empathische Menschen neigen dazu von anderen Menschen zu viel zu übernehmen, sei es die Traurigkeit, die Sorgen und Nöte. Zum einen wird das weniger wenn man sich darin übt die eigenen Grenzen zu wahren und zum anderen, darf es eine Erinnerung an all jene sein denen es so geht... nur BEOBACHTEN, das reicht vollkommen. Auch wenn wir beobachten, bekommen wir mit was beim anderen gerade abgeht. Wir müssen es nicht übernehmen um es selbst zu fühlen.

Denn das Gesetz des Universums ist: du kannst nichts für andere lösen, jedoch kannst du alles für dich selbst klären. Das soll heißen, wenn du Teile von Angst oder Traurigkeit von anderen Menschen in dein System übernimmst, kannst du diese Angst oder Traurigkeit nicht bearbeiten und auflösen. ABER du kannst all die Anteile zurück geben, somit hat derjenige selbst die Möglichkeit die Dinge für sich zu lösen, wenn er/sie das möchte und bereit dazu ist.