24.11.2021 Portaltag

Gegensätze


Ein herzliches Hallo zu dir!


Am liebsten würde ich jetzt einfach nur schreiben, ich habe heute nichts zu sagen. Zumindest nichts Produktives was ein Beitrag für andere sein kann.

Ein Teil fühlt sich bei diesem Gedanken erleichtert und würde sich gerne gleich ins Bett verziehen. Die Decke über den Kopf und die Außenwelt komplett ausblenden.


Ein anderer Teil ist damit nicht einverstanden und meint ich würde es mir zu leicht machen.

Ich war heute wütend, so unsagbar wütend, ich war traurig, ich war fröhlich, ich war ruhig, ich war hoffnungsvoll, ich war einsam, ich war mit meinem ganzen Sein verbunden.

Ich war verwirrt und orientierungslos.

Ich habe geweint, ich habe gelacht.

Ich habe gesprochen und ich war still. Ich habe andere beschenkt und bin selbst beschenkt worden.



So vieles was gerade passiert ist kaum auszuhalten und es ist nicht immer leicht die eigene Balance zu halten. Mal rutscht man aus der Kraft heraus. Und genau so ein Tag war heute für mich.

Ich bin hin und her gerissen, meine Gedanken drehen sich.

Was kann ich schreiben, was nicht?

Was bringt mir wieder Anfeindungen und Angriffe, was nicht?


Ich greife einen Gedanken auf, den ich heute im Auto hatte. "Es muss dir echt wurscht sein, was andere über dich denken. du hast keinen Einfluss darauf und kannst es nicht ändern."


Es ist dein Leben. Du bestimmst wie du es leben möchtest. Verbiegst du dich weiter für andere, damit sie dich gut finden, oder möchtest du aufrecht im Leben stehen? Es hat fast etwas von dem Gefühl der Abstumpfung oder Kaltherzigkeit. Das sagen mir zumindest meine alten Programme, doch damit hat es rein gar nichts zu tun.

Es hat viel mehr damit zu tun, sich selbst die Liebe zu schenken und nicht mehr angewiesen auf die Aufmerksamkeit und Liebe der anderen zu sein.


Wer dich nicht mag, wenn du aufrecht gehst und deine Werte vertrittst, der braucht nicht länger Weggefährte sein. Es kommen andere Menschen in dein Leben, die dich dabei unterstützen und dich aufrichten wenn du gerade schwächelst.

Es ist egal was andere Menschen über dich denken. Es ist und bleibt dein Leben, welches von DIR gelebt wird und nicht von den anderen. Du musst schlussendlich selbst deine Entscheidungen und Handlungen vertreten und verantworten. Also mach es für dich und nicht für andere.

Die Wut die ich heute fühlte und die Verwirrung, die ehrlich gar nicht so leicht auszuhalten war, brachte mir noch mehr Klarheit darüber, wie ich noch mehr mein Eigenes leben kann.

Wenn nicht jetzt, wann dann?


Sei nicht zu sehr verunsichert wenn sich heute und in den nächsten Tagen die Gegensätze in deinem Leben stärker zeigen. Es kommt, es geht.

Und nach dem Wellengang sieht man klarer.


Mit den Energien der Delfine möchte ich euch heute noch verbinden. Sie kamen mir jetzt so fühlbar nahe und bringen eine schöne Leichtigkeit mit. Diesen wunderbaren Wesen bin ich vor einigen Jahren vor La Gomera begegnet, ein Erlebnis welches auch wieder zeigt, wir sind verbunden. Den Abend bevor wir den Bootsausflug machten, bekam ich die Info, dass ich eine Muschel die ich als Anhänger um den Hals trug, mit auf das Boot nehmen und sie zurück ins Meer geben soll. Ich war erst nicht so begeistert von dieser Anweisung, da der Anhänger ein Geschenk von einer Freundin war und ich die Muschel gerne trug. Doch ich folgte der Aufforderung und nahm sie am nächsten Tag mit aufs Boot. Wir waren alle voller Erwartungen, doch es war ruhig. Keine Delfine zu sehen. Ein Wal zeigte sich, umkreiste das Boot und schlug mit seiner Schwanzflosse ein paar mal dagegen. Unser Guide meinte, der ist nicht erfreut, dass wir da sind. Er verschwand auch recht schnell wieder. Dann war der Moment als ich mich ganz vorne am Bug hinsetze, meine Füße runterbaumeln lies, mich mit dem Meer verbunden und die Muschel zurück ins Meer übergeben habe. Ich konnte es kaum glauben, doch im nächsten Moment waren wir umgeben von hunderten Delfinen. Sie sprangen alle um uns herum, es war gigantisch schön. Überall wohin man sah, waren Delfine.


Unser Guide der jeden Tag am Meer draußen ist, hatte Tränen in den Augen. So etwas hat er selbst noch nie erlebt und er meinte das müssen mehrere Schulen auf einmal sein. Er schätze die Zahl auf 600-700 Delfine. Es war unbeschreiblich schön.

Wir genossen es alle sehr und reden heute noch öfter darüber.

Wir saßen vorne am Bug und sie schwammen mit uns mit und haben uns ganz genau beobachtet, wie ihr am Foto auch sehen könnt.

Wir sahen uns in die Augen und mein Herz ging über vor Freude.

Als ich wieder zu Hause war, erzählte ich meiner Freundin von der ich die Muschel bekommen hatte davon. Was ich dann erfuhr machte mich ein wenig sprachlos... Die Muschel hatte sie von Costa Rica mitgebracht vom... Delfin-Strand. Herrlich, oder? Ja, wir sind verbunden, mit allem was ist.


Lasst uns in den nächsten Tagen ganz gezielt nach diesen magic Moments Ausschau halten und sie wieder einmal ganz bewusst in unser Leben einladen.


Alles Liebe, Karin

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